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Kein Ende der Pechsträhne

Briten strafen Konservative und ihre Regierung für unsoziale Politik ab

  • Von Ian King, London
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die britischen Konservativen können die Serie von Niederlagen bei Nachwahlen zum Parlament nicht beenden. Mit einer neuen Wachstumsinitiative wollen sie nun das Wohlwollen der Briten zurück gewinnen.

»Wir sind noch lange nicht tot«, tönte Vizepremier und Liberalenchef Nick Clegg, nachdem sein Kandidat bei der Nachwahl im nordenglischen Barnsley einen schmählichen sechsten Platz belegt hatte. Der Liberale landete hinter Europahassern der United Kingdom Independence Party, Konservativen, Faschisten der British National Party und einem unabhängigen ehemaligen Bergarbeiter. Mit 60,8 Prozent hatte der Labour-Bewerber einen klaren Sieg eingefahren.

Im Herzen des ehemaligen Kohlereviers von Yorkshire hat traditionell nur der Labour-Kandidat etwas zu melden. Auch wenn der bisherige Abgeordnete Eric Illsley zurücktreten musste, um wegen Spesenbetrugs eine Gefängnisstrafe anzutreten, blieben die Wähler seinem Nachfolger, Major a.D. Dan Jarvis, treu. Dass die Konservativen mit einem Minus von neun Prozentpunkten den dritten Platz hinter der UKIP belegten, ihr Koalitionspartner gar drei Viertel ihrer Stimmenzahl von 2010 einbüßte, zeigt in Ver...


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