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Rosa Granit für Rosa-Winkel-Häftlinge

Verein UMqueer sammelt Spenden für Tafel auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte Ravensbrück

  • Von Andreas Fritsche
  • Lesedauer: 2 Min.

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»Den im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen, die im KZ Ravensbrück leiden mussten.« Eine Tafel mit dieser Inschrift soll auf dem Gelände der Gedenkstätte angebracht werden. Darum bemüht sich seit Anfang des Jahres UMqueer e.V., ein Verein zur Integration und Vernetzung von Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Transgendern in der Uckermark.

Die Gedenkstättenleiterin Insa Eschebach begrüße dieses Vorhaben, berichtet der Vereinsvorsitzende Christian Hartphiel. Vorgesehen sei, die Tafel anlässlich des 66. Jahrestags der Befreiung des Konzentrationslagers einzuweihen. Die Zeit drängt also, denn als Termin festgehalten ist der 17. April. Noch wartet der Steinmetz auf grünes Licht, um mit der Herstellung zu beginnen.

Der Verein sammelt Geld, um die Anfertigung bezahlen zu können. Dringend bittet Hartphiel deshalb um Spenden. 350 Euro hat er schon beisammen, 900 Euro werden benötigt für eine einfache Ausführung, eingerechnet die Aufwendungen für den Festakt der Einweihung. Für die aufwendigere Variante wären 1500 Euro notwendig, verrät Hartphiel. Unbedingt will UMqueer die Tafel am 17. April am Bestimmungsort wissen. Ziel sei es, »an die homosexuellen Verfolgten des Naziterrors und an die Rosa-Winkel-Häftlinge in deutschen Konzentrationslagern zu erinnern«, erklärt Hartphiel. »Auch soll das ehemalige Männerlager auf dem Gelände des Frauen-KZ Ravensbrück in den Focus der öffentlichen Wahrnehmung gerückt werden.«

Die Gedenktafel soll aus hellem Granit bestehen, der leicht rosarot gesprenkelt ist.

UMqueer e.V., Sparkasse Uckermark, BLZ: 17 056 060, Kto.: 3 000 015 387, Verwendungszweck: »Gedenktafel«

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