Andreas Fritsche 09.03.2011 / Brandenburg

Oma Müllers Ärger über die CDU

Brandenburger Kampagne gibt Tipps gegen Diffamierung zivilgesellschaftlicher Initiativen

Bündnisse gegen Rechts werden nicht selten mit absurden Gewalt- oder Extremismusvorwürfen konfrontiert, Gentechnikgegner als dumme Bauern hingestellt. Das Demokratische Jugendforum Brandenburg will dagegen angehen.

Gisela Müller: »Selbstverständlich helfe ich meinem Enkel.«

Oma Müller ist empört über die populistischen Äußerungen einiger CDU-Politiker. Sie denkt und fühlt christdemokratisch, steht einer konservativen Politik eigentlich nahe. »Aber was hier passiert, geht doch entscheiden zu weit«, beschwert sie sich über die Diffamierung zivilgesellschaftlicher Vereine. Mit einer Spende von fünf Euro möchte Gisela Müller den Vereinen helfen. Andere Menschen sollen auch fünf Euro geben.

Gisela Müller gibt es in Wirklichkeit gar nicht. Sie ist lediglich eine Kunstfigur, geschaffen vom Demokratischen Jugendforum Brandenburg (DJF) für eine Kampagne gegen »CDU-Populismus«. Die Empörung über die Attacken konservativer Politiker ist aber echt – und es wird auch um echtes Geld gebeten. Hinter der Kampagne stehen Menschen wie Lutz Boede. Der Potsdamer ist selbst aktiv unter anderem in der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes.

Gelder eingefroren

Die Spenden sollen fließen für einen Videobeamer im Ha...

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