Max Böhnel, New York 11.03.2011 / Ausland

In Montclair geht die Angst um

In den USA wehren sich Angestellte im Öffentlichen Dienst gegen Arbeitsplatzabbau

Die tiefe Wirtschaftskrise in den USA ist längst nicht ausgestanden. Der Staat versucht zu sparen, indem er im Öffentlichen Dienst Stellen abbaut. Das zieht in vielen Landesteilen Proteste nach sich – wie in Montclair im Bundesstaat New Jersey.

Kathy Baines bei der Überzeugungsarbeit in Montclair.
»Good morning, habt ihr schon gehört? Sie wollen uns auslagern«, ruft Kathy Baines in ein Autofenster, das sich gerade geöffnet hat. Der Fahrer nimmt das Flugblatt entgegen, das die 51-Jährige ihm entgegenreicht, bedankt sich und erwidert freundlich »Das ist nicht gut für euch, und nicht gut für die Kinder, ihr habt schon recht, dagegen muss man etwas tun.«

Kathy Baines eilt zum nächsten Fahrzeug, aus dem ein Schulkind aussteigt, und überreicht auch dessen Eltern ein Flugblatt. »Stop Outsourcing« steht darauf, darunter ein paar Zahlen und Fakten zur drohenden Privatisierung ihrer Jobs . Kathy Baines ist eine von 30 Hilfslehrerinnen, die morgens um halb neun, eine Viertelstunde vor Schulbeginn, vor der Nishuane-Grundschule zum ersten Mal gewerkschaftlich aktiv werden. Auf ihren weißen T-Shirts steht »Montclair Education Association«. Es ist die gewerkschaftliche Interessenvertretung von mehr als 1000 Beschäftigten im öffentlichen Schulsystem des 35 000 Einwohner zählenden Ortes Montclair, von Lehrern über Sekretärinnen bis zu Hausmeistern.

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