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Nur Opposition – das ist Enttäuschung

Wulf Gallert (LINKE) über Regierungs-Chefposten, das Dilemma der SPD und Spielräume der Politik

ND: Am 20. März will die LINKE stärkste Partei werden; Sie streben das Amt des Ministerpräsidenten an. Ihre Konkurrenten trauen Ihnen das nicht zu.
gallert: Salopp gesagt: Was die Mitbewerber können, kann ich auch. Man muss sich gut vorbereiten; das haben wir getan. Man kann noch nicht alle Schwierigkeiten ahnen. Aber: Ich traue mir das zu.

Sie wären erster Regierungschef der LINKEN. Wir wichtig wäre das für ihre Partei?
Es wäre wichtig für die Partei, noch mehr aber für die Leute, die uns wählen. Sie setzen Vertrauen in uns ja nicht, weil sie uns schick finden, sondern weil sie Erwartungen daran haben, dass und wie wir Politik gestalten. Opposition ist gut, aber in gewisser Weise auch die institutionalisierte Enttäuschung der Hoffnungen von Wählern. Um diese nicht ewig, wenn auch unverschuldet, zu enttäuschen, ist es wichtig, dass wir das Amt übernehmen können.

Kann man die Erwartungen nicht auch erfüllen, wenn man »nur« Minis...




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