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Chronik

Tsunamis

Nach Angaben der US-amerikanischen Ozeanographiebehörde NOAA ereigneten sich in den vergangenen Jahrzehnten hunderte Tsunamis. Vor allem im Pazifik gab es sie, aber auch das Mittelmeer war schon betroffen:

9. Juli 1956: Beim bislang letzten tödlichen Tsunami im Mittelmeer werden mehrere kleine griechische Ägäis-Inseln von meterhohen Wellen getroffen. 53 Menschen sterben, hunderte Häuser werden zerstört.

22. Mai 1960: Vor Chiles Küste ereignet sich eines der schwersten Erdbeben des 20. Jahrhunderts und löst einen Tsunami aus, der über den Pazifik rast. Insgesamt sterben mehr als 1600 Menschen. Selbst im tausende Kilometer entfernten Hawaii spülen meterhohe Wellen an die Küste. Allein dort sterben 61 Menschen, in Japan sogar 132.

16. August 1976: Ein Erdbeben samt Tsunami trifft die philippinischen Inseln Sulu und Mindanao, mindestens 5000 Menschen werden in den Tod gerissen.

17. Juli 1998: Ein Seebeben vor der Küste der Pazifikinsel Papua-Neuguinea löst eine 10 bis 15 Meter hohe Flutwelle aus, die mehrere Dörfer trifft und mehr als 2000 Menschen tötet.

26. Dezember 2004: Ein gewaltiges Erdbeben mit einer Stärke von 9,3 auf der Richterskala erschüttert den Meeresboden vor der indonesischen Insel Sumatra. Durch die Tsunamis kommen in Indonesien, Thailand, Sri Lanka, Indien und anderen Anrainerstaaten des Indischen Ozeans 220 000 Menschen ums Leben. Es ist eine der schwersten bekannten Katastrophen in der Menschheitsgeschichte.

17. Juli 2006: Vor der indonesischen Insel Java löst ein Seebeben meterhohe Wellen aus, die Küstenorte überfluten und rund 700 Menschen in den Tod reißen.

29. September 2009: Eine durch ein Beben ausgelöste Flutwelle zerstört auf den Pazifikinseln Samoa und Tonga Dörfer und Ferienanlagen. Rund 200 Menschen sterben.

27. Februar 2010: Vor Chile ereignet sich ein heftiges Seebeben, das an Land schwere Zerstörungen anrichtet und einen Tsunami auslöst. Die Welle erreicht an der südamerikanischen Küste und auf einigen pazifischen Inseln eine Höhe von bis zu sechs Metern. Infolge des Bebens sterben mehr als 500 Menschen. AFP

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