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Japanische Regierung: Lage im AKW Fukushima weiterhin ernst

Regierung ruft Notstand für zweites Atomkraftwerk aus

In Japan wächst die Angst vor einer atomaren Katastrophe. Ein japanischer Regierungssprecher hat seine eigenen Aussagen über eine Kernschmelze im erdbebenbeschädigten Kraftwerk Fukushima Eins zurückgenommen. Mögliche Nachbeben könnten jedoch die angeschlagenen Reaktoren gefährden. Inzwischen wurde für ein zweites Atomkraftwerk der Notstand ausgerufen.

(dpa/AFP/epd) Ein japanischer Regierungssprecher hat seine eigenen Aussagen über eine Kernschmelze im erdbebenbeschädigten Kraftwerk Fukushima Eins zurückgenommen. Yukio Edano sagte, es habe im Reaktor 3 am Sonntag keine Kernschmelze stattgefunden. Radioaktive Strahlungswerte im Kraftwerk überschritten am Sonntag die zugelassenen Werte, doch Edano versicherte, es bestehe keine Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung.
Experten warnten jedoch, dass Nachbeben mit einer Stärke von bis zu 7,0 die angeschlagenen Reaktoren sehr gefährden würden.
Edano widersprach damit eigenen Angaben, wonach eine "geringe Kernschmelze" nicht auszuschließen sei. Nach dem Erdbeben der Stärke 9,0 und dem anschließenden Tsunami berichteten verschiedene Quellen am Wochenende über Kernschmelzen in zwei Reaktoren des Atomkomplexes, ausgelöst von defekten Kühlsystemen. Vorher hieß es, dass es im Reaktor 3 des Atomkraftwerks Fukushima Eins zu einer "teilweisen" Ker...


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