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Eine Geschichte über Wissen

Gentechnikkritischer Film zeigt Gefahren einer Forschungszensur

  • Von Ralf Hutter
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

In seinem Film »Gekaufte Wahrheit – Gentechnik im Magnetfeld des Geldes« zeigt der Münchener Dokumentarfilmers Bertram Verhaag auf, wie wenig unabhängig die Forschung in diesem Bereich insgesamt ist.

Fachzeitschriften wie »Science« und »Nature« sind auch Laien ein Begriff. Was dort veröffentlicht wird, wird zuvor von ausgewiesenen Fachleuten geprüft. Um so größer der Skandal, wenn doch etwas nicht stimmt. Einen derartigen Skandal beklagte 2001 »Nature« – die Frage ist nur, wer dabei den Schurken gibt. Da distanzierte sich die Redaktion in der Folgeausgabe von einem Artikel. Dessen Autor, Ignacio Chapela von der University of California in Berkeley, sagt heute, er sei damals eines der ersten Opfer von »viralem Marketing« geworden. Die Kommunikationsagentur Bivings habe im Internet eine Verleumdungskampagne gegen ihn gestartet, da es einigen Konzernen nicht gepasst habe, dass er auf Feldern der mexikanischen Provinz Oaxaca Spuren von genmanipuliertem Mais gefunden habe, obwohl der Anbau dieser Sorten damals ...


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