Deutsches Uran in GAU-Reaktoren?

Gronauer Firma lieferte angereichertes Material nach Japan

  • Von Marcus Meier
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die URENCO-Deutschland GmbH, eine Tochter von RWE und E.on, lieferte hoch angereichertes Uran vom münsterländischen Gronau nach Japan. Es wird für Brennelemente benötigt. Derweil fordern lokale AKW-Gegner: Kein Kilogramm Uran dürfe mehr nach Japan geliefert werden.

In den japanischen Katastrophen-AKW wurden möglicherweise Brennstäbe eingesetzt, deren Uran im Münsterland angereichert wurde. »Hier angereichertes Uran wird zu Brennelementfabriken transportiert, die 50 Kilometer nah in Lingen oder auch 20 000 km entfernt in Japan sein können«, wirbt die URENCO Deutschland für seine Urananreicherungsanlage (UAA) in Gronau. Dort, nahe der niederländischen Grenze, wird Natur-Uran weiterverarbeitet. Hoch angereichertes Uran wird abgespalten; es wird benötigt zur Herstellung von Brennelementen, die in Atomkraftwerken zum Einsatz kommen.

Auch in den japanischen Katastrophen-Reaktoren? Bei URENCO Deutschland war am gestrigen Sonntag niemand zu erreichen, der Stellung beziehen mochte. »Da ist heute niemand im Hause«, hieß es in der Telefonzentrale lapidar. Fakt ist jedoch: Ost-Asien inklusive Japan ist einer der drei Hauptabsatz...

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