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Allein auf der ITB

Kommentar von Heidi Diehl

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Nach fünf turbulenten Tagen ging gestern in Berlin die 45. Internationale Tourismusbörse zuende. Wie selten zuvor war sie gleichzeitig so von Freude und Trauer geprägt. Während bei den meisten Ausstellern rege Geschäftigkeit zu spüren war und sich das Partnerland Polen als brillanter Gastgeber zeigte, trauerten Besucher wie Aussteller mit den Japanern, deren Land am Freitag von einer schrecklichen Katastrophe heimgesucht wurde. War in Halle 23a, wo sich Ägypten mit neuem Selbstbewusstsein zeigte, bei allen Ausstellern große Hoffnung auf die touristische Zukunft zu verspüren, genau wie bei Tunesien in Halle 21, herrschte gleich nebenan bei den ohnehin wenigen libyschen Ausstellern blanke Tristesse. Fast alle Besucher der Messe machten um das Land einen großen Bogen. Nur ein paar Journalisten waren an Gesprächen interessiert, denen Tourismusmanager Ali Saidi von Safari Tourism Services wieder und wieder in den Block diktierte: Der Tourismus sei nicht betroffen von den Auseinandersetzungen, die Infrastruktur intakt, überall sei es ruhig. Den Grund, warum trotz allem derzeit kein einziger Tourist im Lande ist, kennt Ali Saidi auch – die westlichen Medien seien schuld, die ein falsches Bild vermittelten. Und im Übrigen sei Politik Politik und Tourismus Tourismus. Ein Blick in die Realität allerdings spricht eine andere Sprache.

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