Gefräßiger Tagebau

Mibrag-Pläne gefährden den ohnehin geplagten Ort Kieritzsch südlich von Leipzig

  • Von Hendrik Lasch, Leipzig
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die Braunkohlegrube südlich von Leipzig, die bereits den Ort Heuersdorf geschluckt hat, bedroht womöglich eine weitere Gemeinde. Tagebaubetreiber Mibrag wiegelt zwar ab, doch die Bewohner sind verunsichert.

Sieben Monate schon liegt das Dorf Kieritzsch südlich von Leipzig hinter der roten Linie; erst jetzt haben die Einwohner davon erfahren und sind erschrocken – schließlich geht es um die Existenz ihres Ortes. Die rote Linie markiert auf Unternehmensplänen die Grenzen eines 220 Hektar großen Feldes, um das die Mitteldeutsche Braunkohlegesellschaft Mibrag ihre Grube »Vereinigtes Schleenhain« erweitern will.

Schon im August 2010 hat die Mibrag bei Sachsens Oberbergamt einen entsprechenden Antrag gestellt; erst durch dessen Bitte um eine Stellungnahme hat man in Kieritzsch davon erfahren. Die Stellungsnahme, kündigt der Bürgermeister kaum überraschend an, werde negativ ausfallen.

Der Streit um Heuersdorf

Es sieht nicht danach aus, als hätte man bei der Mibrag aus der Vergangenheit gelernt. Das Unternehmen erntete jahrelang schlechte Schlagzeilen wegen der Abbaggerung von Heuersdorf. Das miese Verhältnis zu den Einwohnern, die sich...

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