Tony Sanders 16.03.2011 / Brandenburg

Skandal-Force Okerstraße

Chronik einer sozialen Intervention in Neukölln, die am Ende das Gegenteil des Erwünschten erreichte

Der im Norden des Bezirks Neukölln gelegene Schillerkiez gilt als Problemquartier. Die Erwerbslosigkeit ist hoch, der Ausländeranteil ebenso. Hier entstand vor zwei Jahren die »Task Force Okerstraße« (TFO), gemeint war eine behördenübergreifende Zusammenarbeit von Polizei, Jobcenter, Jugendbehörden, Sozialarbeitern und des Quartiersmanagements (QM). Die Leitung übernahm Arnold Mengelkoch, Migrationsbeauftrager im Bezirk, Kerstin Schmiedeknecht als QM-Chefin wurde Stellvertreterin. Die »Task«, also die »Aufgabe« war: In der Okerstraße hatten sich in zwei Häusern Roma-Familien aus Südeuropa niedergelassen, bis zu 40 Personen. Die Kinder würden Anzeichen von Verwahrlosung zeigen, hieß es. Auch ein paar Trinker in der Schillerpromenade waren Stein des Anstoßes, der beseitigt werden sollte.

Im November 2009 bezog Integra e.V. Räume in der Nachbarschaft der Okerstraße. Die sechs Sozialarbeiter begannen ihre Arbeit. Der Boxer Manfred Steffens ...

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