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»Im Ernstfall erhebliche Probleme«

Hamburg diskutiert über die möglichen Folgen eines Atomunfalls

  • Von Folke Havekost, Hamburg
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Während die Situation in Fukushima unübersichtlich bleibt, diskutiert Hamburg über Krisenszenarien: Wie könnte die Millionenstadt auf einen Super-GAU in einem der benachbarten Atomkraftwerke reagieren?

Gleich drei AKW befinden sich in der Nähe der Elbmetropole Hamburg mit 1,8 Millionen Einwohnern: Brokdorf, Brunsbüttel und Krümmel, allesamt in Schleswig-Holstein gelegen. Die Siedewasserreaktoren in Brunsbüttel und Krümmel sind seit längerem außer Betrieb. Der Druckwasserreaktor in Brokdorf, der 1986 kurz nach der Katastrophe von Tschernobyl ans Netz ging, läuft dagegen. »Wo einst eiszeitliche Gletschermassen mit unvorstellbarer Kraft durch das Urstromtal der Elbe drängten, wird heute eine Energie erzeugt, die das Leben hierzulande vergleichsweise angenehm macht«, wirbt Betreiber E.on für das 64 Kilometer westlich von Hamburg gelegene Kernkraftwerk.

Dass Vorfälle wie in Fukushima sich in Brokdorf nicht ereignen könnten, bestreitet Heinz Smital. »An der Nordseeküste gibt es seltene sehr große Sturmfluten, die systematisch unterschätzt werden«, sagt der Atomexperte der Umweltschutzorganisation Greenpeace. Eine solche »Extremsturmflut...


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