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Kein Vertrag für Depressive

Ex-Fußballer Andreas Biermann beklagt den Zwang zu funktionieren

Im Oktober 2009 bekannte sich der Fußballer ANDREAS BIERMANN (Archivfoto: dpa) vom FC St. Pauli zu seiner Depressionskrankheit und gestand einen Suizidversuch. Dass seinem Beispiel kein Profi mehr folgte, wundert ihn nicht, sagte er CHRISTOPH RUF. Auch der DFB-Präsident habe es bei einer Sonntagsrede belassen.

ND: Herr Biermann, gerade ist Ihr Buch »Rote Karte Depression« erschienen. Wie fühlt es sich an, die Geschichte der eigenen Krankheit schwarz auf weiß zu lesen?
Biermann: Unangenehm ist das schon. Es stehen einige Dinge drin, die wohl jedem Menschen peinlich wären. Ich wollte nichts weglassen, nur um gut dazustehen.

Sie beschreiben, wie Sie als Kind wegen ihrer roten Haare gehänselt wurden, auf dem Fußballplatz in Spandau konnten Sie sich aber schon damals beweisen.
Auch deshalb hatte Fußball bei mir schon früh einen viel zu hohen Stellenwert. Immer wenn er weggebrochen ist, weil ich mal wieder verletzt war, war nichts mehr da, was mir Halt verliehen hätte.

Das scheint sich geändert zu haben. Sie wollen ein Sportpsychologiestudium beginnen.
Das muss man auch finanzieren können. Die Jobsuche ist nicht so leicht. Ich bin 30, habe keine Ausbildung und bin depressiv, wie jeder weiß.

Bereuen Sie ihren damaligen Schritt an die Öffen...




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