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Schikanen gegen »Alternative«

Konflikt im Betriebsrat von Daimler in Berlin reißt nicht ab

  • Von Stefan Otto
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Seitdem mehrere linke Gewerkschafter über eine Liste mit dem Namen »Alternative« bei den letzten Betriebsratswahlen bei Daimler in Berlin-Marienfelde in das Gremium einzogen, gibt es dort Konflikte.

Das Daimler-Werk in Berlin-Marienfelde hat die Wirtschaftskrise offenbar schadlos überstanden. Die Kurzarbeit vom vergangenen Jahr, als die Motorenproduktion vor allem für Luxuskarossen eingebrochen war, ist Geschichte. Mittlerweile gibt es bei der Belegschaft wieder Mehrarbeit. Zudem wolle Daimler künftig einen Elektromotor in dem Berliner Werk fertigen, berichtet Klaus Abel, zweiter Bevollmächtigter der IG Metall in Berlin. »Trotzdem hat die Unternehmensleitung auf der Betriebsversammlung am Mittwoch angekündigt, dass sie noch immer Arbeitsplätze abbauen will«, sagt der Betriebsrat Hakan Göggöz von der »Alternative«. Die weigert sich, in den Verzicht und die Kürzungen einzustimmen, will engagierte Arbeit im Interesse der Beschäftigten machen – und hat die Sozialpartnerschaft zwischen Werksleitung, Betriebsratsleitung und IG Metallspitze aufgekündigt. »Das stört natürlich die jahrelang eingespielte Ruhe bei Daimler«, meint Göggö...


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