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Menschen statt Mahnmale

Der ägyptische Dokumentarfilmzyklus »Mafrouza« im Arsenal Kino

  • Von Caroline M. Buck
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Als die Regisseurin Emmanuelle Demoris sich vor zwölf Jahren mit einem Stipendium des französischen Kulturförderprogramms »Hors les murs« auf den Weg nach Mafrouza machte, einem Armenviertel in der ägyptischen Metropole Alexandria, wollte sie dort über das Verhältnis von Menschen und Tod arbeiten. Denn Mafrouza steht auf einem Areal, das zu Zeiten der griechischen und römischen Antike Friedhof war. Dann lernte Demoris die Bewohner von Mafrouza kennen. Sie blieb, filmte, kam wieder. Und produzierte statt einer Abhandlung über Grabmonumente eine Reihe mehrstündiger Dokumentarfilme, die ganz nah dran sind am Leben.

Es sind die Menschen, die heute auf den Plätzen Ägyptens demonstrieren, die da vor Demoris’ Kamera im (inzwischen geräumten) Mafrouza inmitten von Grabbauten und Müllhalden Öfen bauen und Brot backen, heiraten, Kinder bekommen, handgreiflich werden, Ehestreitigkeiten ausfechten. Man sieht die Bewohner kochen, beten, sich nec...


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