Katastrophischer Sirenengesang

MEDIENgedanken: Japan, Erdbeben, Atomunfall, Fernsehen und Internet

  • Von Jürgen Amendt
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.

Medien, so lernen es Studenten der Medienwissenschaften, funktionieren als Seismografen der Gesellschaft. Sie sollen, so das von seinen Machern selbst gewählte Dogma, aufspüren, was die Menschen bewegt, welche Veränderungen in der Gesellschaft vorgehen, wie sich die Entscheidungen der Politik auf das Leben der Menschen auswirken werden. Katastrophen wie z.B. das Erdbeben in Japan verursachen allerdings manchmal Schäden an der Feinjustierung des Seismografen – mit bedenklichen Folgen.

Nachrichtensender wie n-tv oder N 24 dürfen sich derzeit über ungewohnt hohe Einschaltquoten freuen. Sonst eher Spartenprogramm für Nachrichtenfreaks und Journalisten, erfährt man bei diesen beiden TV-Kanälen 24 Stunden am Tag aktuell das Neueste aus der Katastrophen-Region in Japan. Oder auch nicht, denn es sind eher Bilderfluten ohne chronologische Ein- und Zuordnung; Zeitschleifen in Echtzeit. Stammt die Rauchwolke, die wir gerade über dem AKW aufste...

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