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G7 stoppen Aufwertung der japanischen Währung

Koordiniertes Vorgehen am Devisenmarkt

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Tokio (dpa/ND). Das gemeinsame Einschreiten der führenden sieben Industriestaaten hat den Höhenflug der japanischen Währung gestoppt. Die G7-Finanzminister und Notenbankpräsidenten hatten in der Nacht zum Freitag in einer Telefonkonferenz beschlossen, gemeinsam gegen den starken Anstieg des Yen vorzugehen. »Wir werden die Devisenmärkte aufmerksam beobachten und gegebenenfalls kooperieren«, erklärten die G7, zu denen neben Japan auch Deutschland, Großbritannien, Kanada, Frankreich, Italien und die USA gehören. Es ist das erste Mal seit mehr als zehn Jahren, dass die führenden Wirtschaftsnationen gemeinsam am Devisenmarkt einschreiten. Der Yen war zuvor trotz der verheerenden wirtschaftlichen Katastrophen-Folgen gegenüber dem US-Dollar auf den höchsten Stand seit dem Zweiten Weltkrieg gestiegen. Das setzt gerade Japans Exportwirtschaft zusätzlich unter Druck, weil es deren Produkte in wichtigen Märkten verteuert.

Japan, die USA, Großbritannien, Kanada und die Europäische Zentralbank griffen der Nachrichtenagentur Kyodo zufolge mit koordinierten Verkäufen des Yen und Ankäufen des Dollar ein. Die japanische Währung verlor daraufhin deutlich an Boden, Dollar und Euro verteuerten sich. Zuletzt mussten für einen Dollar mehr als 81 Yen bezahlt werden. Am Vortag waren es 76,25.

Die Pläne der G7-Staaten für ein gemeinsames Vorgehen sowie eine einigermaßen stabile Lage am Katastrophenreaktor Fukushima beruhigten zum Wochenschluss auch die Aktienmärkte.

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