Susanne Steffen, Tokio 19.03.2011 / Ausland

Chaos in einem geordneten Land

Eine Woche nach dem schweren Beben gedachte Japan der Opfer

Am Freitag um 14.46 Uhr Ortszeit hielt Japan inne. Exakt zu dieser Zeit hatte eine Woche zuvor das Unglück begonnen, das die Nordostküste des Landes verwüstete und den Wettlauf gegen den atomaren GAU einleitete.

Um 14.46 Uhr schrillten in ganz Japan die Sirenen. Genau eine Woche war vergangen, seit dem verheerendsten Erdbeben, das Japan als das am meisten erdbebengefährdete Land der Welt je erlebt hat. Den Erdstößen der Stärke 9,0 auf der Richterskala war ein gigantischer Tsunami gefolgt, der ganze Ortschaften auslöschte. Jetzt – eine Woche später – stand eine Minute lang alles still. Die Japaner gedachten der 6911 Toten, die inzwischen gefunden wurden. Mindestens 10 316 Personen sind bei der Polizei noch als vermisst gemeldet. 2513 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt.

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