SPD will Ergebnis »sacken lassen«

Nahles: Kein Automatismus für Große Koalition / LINKE lässt sich nicht zum Gehilfen der SPD degradieren

  • Von Uwe Kalbe
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Auch wenn der Tag nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt keine neuen Erkenntnisse über die künftige Regierung brachte, machte es die SPD am Montag so spannend wie möglich. Von ihr hängt es ab, ob es zu einem Regierungswechsel in Magdeburg kommt oder alles so bleibt wie bisher.

Bisher verhinderter Regierungschef: Wulf Gallert zwischen Gesine Lötzsch und Matthias Höhn.

Obwohl SPD-Spitzenkandidat Jens Bullerjahn am Montag nichts zurücknahm von der Weigerung, einen Ministerpräsidenten der LINKEN zu wählen, taten Landes- wie Bundespolitiker der Sozialdemokraten geheimnisvoll wie in der Vorweihnachtszeit. Erst am Abend werde man über Sondierungsgespräche entscheiden, wurde in Magdeburg mitgeteilt, obwohl die Spatzen schon von den Dächern pfiffen, dass auch mit der LINKEN geredet werden soll. Und Bullerjahn fügte mehrdeutig hinzu, die SPD werde sich nicht überstürzt auf die Fortsetzung der Zusammenarbeit mit der CDU festlegen. Man wolle gründlich nachdenken und »das Ergebnis sacken lassen«, zitierte ihn die Agentur dpa

Es gibt im Prinzip nur zwei Möglichkeiten – Fortsetzung der Großen Koalition oder Bildung einer rot-roten Koalition. Letztere hatte Bullerjahn für den Fall ausgeschlossen, dass die LINKE besser abschneidet als die SPD und den Posten des Ministerpräsidenten beansprucht. So is...

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