Bestattung in Massengräbern

Japan: Krematorien im Katastrophengebiet fehlt Brennstoff

Die Lage der Erdbebenopfer in Japan ist weiter dramatisch. Es gibt jedoch auch kleine Hoffnungsschimmer.

Tokio (Agenturen/ND). Ein Großteil der Straßen im Katastrophengebiet ist wieder passierbar. Auch treffen immer mehr Hilfsgüter im Nordosten des Landes ein. Doch die Versorgung im Katastrophengebiet bleibt oft sehr schlecht. Viele Notunterkünfte haben keine Toiletten oder Heizungen. Tote müssen in Massengräbern beerdigt werden, da Krematorien nicht genug Brennstoff haben.

Zwei Gemeinden in der Krisen-Präfektur Miyagi begannen am Dienstag, identifizierte Tote in großen Gräbern vorübergehend zu bestatten. In der Stadt Higashi-Matsushima wurden 24 Opfer begraben, manche nur in Tücher gehüllt, da es nicht genug Särge gab. »Mein Vater hat mir aus dem Tsunami geholfen. Ich habe ihn nun in Decken gewickelt, damit ihm nicht kalt ist«, sagte eine Frau dem Sender NHK. Die Stadt stellte nach Angaben der Nachrichtenagentur Kyodo Flächen für die Bestattung von 1000 Opfern bereit. Geplant sei, die Leichen innerhalb von zwei Jahren wieder zu exhum...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 620 Wörter (4182 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.