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Die Geduld der Syrer neigt sich dem Ende zu

Anhaltende Auseinandersetzungen in Daraa / Regierung spricht von Demonstranten als »bewaffneten Banden«

  • Von Karin Leukefeld
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

In Syrien haben Sicherheitskräfte fünf Demonstranten getötet. Die Beamten hätten in der Nacht zum Mittwoch scharfe Munition und Tränengas gegen eine Sitzblockade rund um die Al-Omari-Moschee in Daraa eingesetzt, sagte ein Menschenrechtsaktivist,

Den fünften Tag in Folge ist es in der südlich von Damaskus gelegenen Stadt Daraa nun schon zu Auseinandersetzungen zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten gekommen. Auch ein Polizist sei getötet worden. Die syrische Nachrichtenagentur SANA zeigte Bilder von Waffen, Munition und Geld, die in der Moschee und angrenzenden Häusern sichergestellt worden sein sollen. Die Sicherheitskräfte machen »bewaffnete Banden« für die Gewalt verantwortlich. Eine Million SMS-Botschaften aus dem Ausland seien registriert worden, hieß es weiter. Die Botschaften seien aus dem Ausland, auch aus Israel verschickt worden und hätten die Syrer aufgefordert, Moscheen zu Zentren für Aufstände zu machen.

Daraa liegt an der Grenze zu Jordanien und ist Siedlungsgebiet verschiedener Stämme, die sowohl in Syrien als auch in Jordanien leben. Die Proteste hatten am Freitag nach dem Mittagsgebet begonnen und waren von der Al Omari, der Hauptmoschee im Zentrum de...


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