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Experten gegen Hochschulnovelle

Eine Anhörung ließ gestern im Abgeordnetenhaus Mängel des Gesetzentwurfes deutlich werden

  • Von Sonja Vogel
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

»Hätten irgendjemand von Ihnen einen Nachteil, wenn die Gesetzesnovelle nicht beschlossen würde?« Mit dieser Frage an die geladenen Experten stellte der Abgeordnete Nicolas Zimmer (CDU) die langwierige Auseinandersetzung um die vom Senat gewünschte Novelle des Berliner Hochschulgesetzes (BerHG) gestern auf den Kopf. Vertreter der Hochschulleitungen, von Studierenden, Wirtschaft und Gewerkschaften wurden im Wissenschaftsausschuss des Abgeordnetenhauses zum Gesetzentwurf gehört. Konkret geht es um die dritte Version eines 2010 vorgelegten Entwurfs »zur Modernisierung des Hochschulzugangs und zur Qualitätssicherung von Studium und Prüfung«.

Fast einhellig lehnten die zehn Experten den Entwurf ab. Zwar begrüßten sie grundsätzlich eine Reform – konkret die geplante Einrichtung des Teilzeitstudiums und den erleichterten Hochschulzugang ohne Abitur. Trotzdem hatte es im Vorfeld der Sitzung dutzende Wortmeldungen gegen den Entwurf gegeben...


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