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Team sprintet zu WM-Silber

Welte gewinnt Bronze im Zeitfahren / Arndt überrascht bei den Verfolgern

  • Von Thorsten Kanter, dpa
  • Lesedauer: 2 Min.

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Der Cottbuser Nikias Arndt hat am Donnerstag bei der Bahnrad-WM im niederländischen Apeldoorn überraschend Platz sieben in der 4000-Meter-Einerverfolgung belegt. Arndt kam in der nicht mehr olympischen Disziplin in 4:29,033 Minuten ins Ziel. Für den 19-Jährigen vom LKT Team Brandenburg war es die erste Einerverfolgung seiner Laufbahn. »Ich bin sehr zufrieden. Für mich war es eine Ehre, hier starten zu dürfen«, sagte Arndt, der bereits am Mittwoch mit dem deutschen Bahnvierer Platz sieben belegt hatte.

Für noch mehr gute Laune sorgten am Vorabend mit Medaillenerfolgen die Teamsprinter und Zeitfahrerin Miriam Welte. Mit WM-Silber steuert das Trio mit René Enders, Maximilian Levy und Stefan Nimke zielstrebig Richtung Olympia-Medaille 2012 und nahm deshalb auch die Niederlage im WM-Finale gegen Frankreich gelassen. »Wir haben nicht das gezeigt, was wir können. Beide Läufe waren nicht optimal«, sagte Levy, der sich im Vorjahr in Kopenhagen noch mit Gold dekorieren durfte. Immerhin hielt die Mannschaft von Bundestrainer Detlef Uibel in Apeldoorn Olympiasieger Großbritannien auf Distanz. »Wir gehören weiter zu den besten Drei. Das ist eine gute Basis für das nächste Jahr«, sagte Levy.

Der Blick geht eindeutig Richtung London 2012. Deshalb überwog auch bei Uibel die Freude über die gefestigte gute Ausgangsposition in der Olympia-Qualifikation dem Verlust des Titels. »Mit dem Finale haben wir unsere Pflicht erfüllt. Darauf können wir aufbauen«, freute sich der Coach, dessen Mannschaft mit neun Olympia- und WM-Medaillen in den letzten zehn Jahren den Vierer als Vorzeige-Team abgelöst hat. »Wir sind auf einem guten Weg. Um die Qualifikation brauchen wir uns keine Sorgen mehr machen«, sagte Uibel, der in London zum zweiten Mal nach 2004 in Athen mit seinem Team nach Gold greifen will. Vor vier Jahren In Peking gab es Bronze.

Vor dem Finalsprint des deutschen Männerteams hatte Miriam Welte im 500-Meter-Zeitfahren in 34,496 Sekunden überraschend Platz drei belegt und die erste deutsche WM-Medaille geholt. »Eigentlich war der Wettbewerb für mich die Vorbelastung für den Teamsprint, deshalb kommt die Medaille schon überraschend«, sagte die 24-Jährige aus Ottersbach. Gold ging an Olga Panarina aus Belarus, Silber holte Sandie Clair aus Frankreich.

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