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Rainer Wein

  • Von Wolfgang Hübner
  • Lesedauer: 1 Min.

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Gern machen sich die Medien über den Wirtschaftsminister lustig, der seine Anmerkungen zum politischen Tagesgeschäft in einem wunderlichen Dialekt an der Grenze zur Unverständlichkeit dahinnuschelt. Eine Satiresendung zeigt Rainer Brüderle deshalb gern mit Untertiteln. Nun aber hat der Wirtschaftsliberale ein Wort von unerwartet großer Klarheit gesprochen: Er erklärte vor den obersten Lobbyisten vom Bundverband der deutschen Industrie (BDI), dass die Kehrtwende der Bundesregierung bei den AKW-Laufzeiten mit den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz im Südwesten zu tun hat.

Das ist ein klares Wort zur rechten Zeit. Was alle denken – Brüderle hat es ausgesprochen. Kein Grund also, ihn zu kritisieren, zu verspotten oder sich – wie der BDI – auf einen schnöden Protokollfehler herauszureden.

Statt nun, wie beinah alle Welt, auf Rainer Brüderle herumzuhacken, wollen wir ihn wegen seiner Offenheit loben und rühmen und ihn ermutigen, seine Erkenntnis auf den Antiatom-Demos am Sonnabend zu wiederholen. Und anregen, einen Preis zu stiften, der künftig an Politiker gehen soll, die wie Brüderle Mut zur unbequemen Wahrheit beweisen. Wir hätten auch schon einen Titelvorschlag, der ein weiteres Kompetenzfeld des verkannten Wirtschaftsministers einbezieht: Rainer Wein.

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