Das Leben ist eine Wundertüte

Die Telefonistin Dagmar Venske saß einmal im Rollstuhl – und konnte sich daraus befreien

  • Von Jenny Becker
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.
Dagnar Venske arbeitet an der Berliner Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) in der Telefonzentrale.

Irgendwann sagte der Arzt zu ihr: Es tut mir leid Frau Venske, wir können nichts mehr für Sie tun. Sie werden weiter unter Schmerzen leiden. Und sie müssen ihr Leben im Rollstuhl verbringen. Am besten, Sie gehen einfach in Rente. Dagmar Venske war da gerade 48. Ein Bandscheibenvorfall hatte sie ins Krankenhaus gebracht, die dort missglückte Operation in den Rollstuhl. Heute macht sie wieder Wanderungen rund um Berlin, »fünfzig Kilometer am Tag«. Ihre Beinkraft hat sie sich selbst zurückerobert.

Wenn sie morgens aus dem Bett aufstand, ließ sie sich nicht sofort in den Rollstuhl fallen. Sie blieb stehen, hielt die Balance. Auf ihren Rollator gestützt schob sie sich voran, Schritt für Schritt. Dass sie das überhaupt konnte, lag an der Therapie, die sie sich gesucht hatte. In Tschechien. Dort wurde sie mit Radon behandelt, einem schwach radioaktiven Edelgas. Sie badete in verstrahltem Wasser, immer wieder. Nach einem Jahr waren die Sch...

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