Asien lässt nicht von Atomkraft

Selbst das erdbebengeplagte Indonesien setzt auf AKW-Neubauten

  • Von Michael Lenz, Manila
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die indonesische Atombehörde BATAN hält auch nach Fukushima beharrlich an ihrem Atomkurs fest. Vier AKW will das Land trotz der Erdebengefahr bauen, um seinen Energiebedarf zu decken.

Reiche Zinnminen und weißer Pfeffer sind seit Langem die wichtigsten Wirtschaftsfaktoren von Bangka und Belitung. Die beiden indonesischen Inseln zwischen Sumatra und Borneo sollen in der Zukunft jedoch eine Schlüsselstellung bei der Energieversorgung des Landes einnehmen. Die Regierung in Jakarta hat die Inselprovinz mit gut 1,2 zwei Millionen Einwohnern als Standort für zwei von vier geplanten AKW auserkoren, die ab 2025 zusammen 4000 Megawatt Strom erzeugen und damit ein Viertel des Strombedarfs der Hauptinsel Java decken sollen.

Der Protest gegen die nuklearen Ambitionen Indonesiens hat nach der Katastrophe in dem japanischen AKW Fukushima an Stärke und Breite gewonnen. Wie Japan liegt auch Indonesien an der Kante einer Kontinentalplatte. Erst im November vergangenen Jahres war auf Java der Vulkan Merapi ausgebrochen. 1100 Tote forderte im Herbst 2009 ein Erdbeben in Padang auf Sumatra. ...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:

Haben Sie ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 402 Wörter (2886 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.