Mal eben am Tabu gerüttelt

Debatte über Altersgrenzen als Ausschlusskriterium in der Medizin

Ist die Sorge vor Altersdiskriminierung berechtigt? Diese Frage stand am Wochenende über einer Veranstaltung der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften in Berlin. Ein Verfassungsrechtler argumentierte, dass Altersgrenzen in der medizinischen Versorgung möglicherweise gar nicht so diskriminierend wären – weil jeder von ihnen in gleicher Weise betroffen sei. Aus dem Publikum gab es entschiedenen Widerspruch.

Was geschieht, wenn die Beitragseinnahmen der Krankenversicherungen nicht mehr ausreichen, um allen Patienten die notwendigen medizinischen Leistungen zu sichern? Die Philosophin Weyma Lübbe vom Nationalen Ethikrat wies darauf hin, dass in den Notaufnahmen schon heute eine Behandlung nach Prioritäten akzeptiert werde. Sie fragte, nach welchen Kriterien künftig Menschen von der Versorgung ausgeschlossen werden könnten – wenn das aus Kostengründen sein müsste.

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