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Skulpturen geröntgt

(epd). Das Medizinhistorische Museum der Berliner Charité zeigt vom 14. April an eine Ausstellung mit Röntgenbildern von Skulpturen. Präsentiert werden Aufnahmen von Bronze-, Holz- und Wachsskulpturen, »die eine ungewohnte Sehweise auf die Kunst wie auf die Erzeugnisse der Röntgentechnik ermöglichen«, kündigte das Museum am Montag in der Bundeshauptstadt an. Angesiedelt am Übergang »zwischen ästhetischem und medizinisch-technischem Wissen entwickelten die Strahlenfotogramme dabei eine ganz eigene Ausstrahlungskraft«.

Gezeigt würden die Aufnahmen im Kontext mit historischen Präparaten der Pathologie, um deutlich zu machen, dass die Röntgenfotografie auch in der Kunstgeschichte diagnostische und forensische Aufgaben erfüllt, heißt es. Vielerorts würden Röntgenstrahlen in Museen eingesetzt, um Gemälde oder den Aufbau und Zustand von Skulpturen zu untersuchen.

Die Ausstellung ist in Kooperation mit dem Zentrum für Literatur- und Kulturforschung in Berlin entstanden. Ihr Titel »Zwillingsbilder« verweist auf überraschende Sichtweisen, die sich dem Betrachter durch die Röntgenbilder auf die Kunstwerke eröffnen. So erscheine beispielsweise bei der Durchleuchtung von Wachsskulpturen deren skelettare Struktur wie ein eigenes Kunstwerk und erinnere an einen »parasitären Zwilling«, der sich im Innern der Skulptur versteckt, heißt es.

Die Ausstellung »Zwillingsbilder. Röntgenfotografien von Skulpturen« wird am 14. April eröffnet und kann vom 15. April bis 5. Juni dienstags, donnerstags, freitags und sonntags von 10 bis 17 Uhr, mittwochs und sonnabends von 10 bis 19 Uhr am Charitéplatz 1 in Berlin-Mitte besichtigt werden.

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