Werbung

Aufklärung in Peking

Deutsche Exposition

Echt jetzt? Ihr wollt Geld von mir?

Ja, herrgottnochmal, es kostet!

Auch, wenn's nervt – wir müssen die laufenden Kosten für Recherche und Produktion decken.

Also, mach mit! Mit einem freiwilligen regelmäßigen Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) eröffnet an diesem Freitag im National Museum of China in Peking eine umfassende Ausstellung dreier deutscher Museen über die Kunst der Aufklärung. Gezeigt werden auf rund 2700 Quadratmetern mehr als 450 Exponate. Es handele sich um Kunstwerke, bei denen die zentralen Ideen der Aufklärung sichtbar werden, ihr Einfluss auf die bildenden Künste sowie ihre Wirkungsgeschichte von den künstlerischen Revolutionen des 18. Jahrhunderts bis in die Gegenwart, teilten die Museen am Donnerstag in Peking mit. Die Aufklärung gilt als identitätsstiftend für die westliche Zivilisation.

Zu sehen sind Gemälde, Skulpturen, Grafiken und Gegenstände des Kunsthandwerks sowie Textilien und wissenschaftliche Instrumente, darunter Werke von Daniel Chodowiecki, Caspar David Friedrich, Thomas Gainsborough, Francisco de Goya, Jean-Baptiste Greuze, William Hogarth, Antoine Pesne und Antoine Watteau.

Die Ausstellung »Kunst der Aufklärung« wird von den Staatlichen Museen in Berlin, den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen München in Zusammenarbeit mit dem National Museum of China präsentiert. Die Schirmherrschaft haben Staatspräsident Hu Jintao und Bundespräsident Christian Wulff übernommen. Am Mittwoch wurde bekannt, dass die chinesischen Behörden dem an der Ausstellung beteiligten Sinologen Tilman Spengler die Einreise zur Eröffnung verweigerten.

Die maßgeblich durch das Auswärtige Amt finanzierte Ausstellung in Peking ist Höhepunkt des 2005 vereinbarten Programms zum deutsch-chinesischen Kulturaustausch. Für die drei deutschen Kunstmuseen ist es die Fortführung ihres China-Engagements, das 2005 mit der Foto-Ausstellung »Humanism in China« begann und sich 2008 mit den Ausstellungen »Living Landscapes: A Journey through German Art« und »Gerhard Richter« im National Art Museum of China fortsetzte.

Das National Museum of China am Platz des Himmlischen Friedens in Peking ist nach seinem Umbau durch das Hamburger Architekturbüro von Gerkan, Marg und Partner seit Anfang der Woche für die Öffentlichkeit zugänglich. Es ist einer der größten Museumsbauten weltweit. epd

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen