Stromsparen ist ein Fremdwort

Norwegen setzt auf preiswerte Energieversorgung aus Wasserkraftwerken

  • Von André Anwar, Stockholm
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

In Norwegen wird 99 Prozent des Stroms aus Wasserkraftwerken gewonnen. Ein weiterer Ausbau der Kraftwerke gilt aus Rücksicht auf das Ökosystem jedoch als ausgeschlossen. Stattdessen soll die Kapazität der bestehenden Anlagen ausgeweitet und die Entwicklung anderer Energiequellen forciert werden.

Norweger sind nachlässig beim Stromsparen. Licht und die häufig ebenso mit Strom versorgten Heizkörper werden selten abgestellt. Im ansonsten sehr teuren Norwegen zählt ausgerechnet Strom zu den wenigen wirklich preiswerten Produkten. Das hat nichts mit den enormen Erdöl- und Erdgasvorkommen zu tun, die Norwegen zum reichsten Land Europas machten. Es ist vielmehr eine Folge der vielen Wasserkraftwerke, die 99 Prozent der einheimischen Stromversorgung erzeugen.

Um in der sehr stark zerklüfteten Landschaft eine flächendeckende Energieversorgung mit Elektrizität zu schaffen, wurden seit der Industrialisierung des Landes dezentral kleine und große Wasserkraftwerke errichtet, die zunächst ihr näheres Umfeld mit Energie versorgten. Diese kleingliederige Struktur ist noch heute in dem nordwesteuropäischen Land erhalten: Es gibt sehr viele mittlere und größere, private und öffentliche, lokale und staatliche Wasserkraftwerke. Die zahlreichen...

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