Ausstand und Aussperrung bei den Privaten

47 Stunden Lokführerstreik bei Bahnunternehmen / GDL: 75 Prozent der Züge blieben im Depot

  • Von Jörg Meyer
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die Lokführergewerkschaft GDL hat ihre Mitglieder im Kampf um einen Rahmentarifvertrag zum 47-stündigen Streik bei den Privatbahnen aufgerufen. Ein weiteres Unternehmen ist unterdessen zu Verhandlungen bereit.

Die Züge stehen in den Depots. Seit Donnerstagmorgen streiken die Lokführer. Sie kämpfen für einen bundesweiten Rahmentarifvertrag für alle Lokführer (BuRa-LfTV). Für 47 Stunden hatte die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) ihre Mitglieder bei den großen privaten Konkurrenten der Deutschen Bahn (DB) zur Arbeitsniederlegung aufgerufen – allerdings wieder ein Unternehmen weniger als beim letzten Streik.

Denn der Arbeitskampf wirkt. Nachdem seit voriger Woche die GDL wieder mit der DB verhandelt, kündigte am Vorabend des Streiks das private Bahnunternehmen Keolis an, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Keolis befördert unter dem Namen Eurobahn Passagiere im Schienennahverkehr in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Hessen. »Als wir gesehen haben, wie groß die Streikauswirkungen auf unseren Fahrplan und damit auf unsere Passagiere sind, haben wir uns entschlossen, der GDL Gespräche ohne Vorbedingungen anzubieten«, sagt...

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