Ernst und Eleganz

Für Silvia Schlenstedt

Am 16. März starb die Germanistin Silvia Schlenstedt. Ihr Leipziger Kollege Klaus Schuhmann schrieb, »Expressionismus-Lyrik« (1969, Aufbau-Verlag) sei ein Gedichtband gewesen, »der erkennbar die Handschrift Schlenstedts trug«. Im Blickfeld der Forscherin, langjährig am Zentralinstitut für Literaturgeschichte der Akademie der Wissenschaften der DDR, lag vornehmlich das lyrische Werk Brechts und Hermlins sowie die Arbeit der jüngeren Generation, etwa Werner Bräunig, Volker Braun, Karl Mickel: Studien, Nachworte, Essays. Und: Sie war Mitherausgeberin der Anna-Seghers-Werkausgabe. Schuhmann nennt Schlenstedt: mutig, eigenständig, unideologisch, aufregend. Im Folgenden eine Erinnerungs-Notiz der Leipziger Literaturwissenschaftlerin

CHRISTEL HARTINGER:

Ich war an der Leipziger Karl-Marx- Universität Studentin, um d...

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