Der Pott könnte strahlen

In Hamburg und Rotterdam wird über den Umgang mit radioaktiv verseuchten Frachtern diskutiert

  • Von Folke Havekost, Hamburg
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Der GAU in Fukushima sorgt für Diskussionen in europäischen Häfen. Was tun mit potenziell verstrahlten Schiffen aus der Katastrophenregion?

Dieser Gast war in Hamburg willkommen: Auf ihrer Jungfernfahrt zur Taufe nach Kiel machte das 252 Meter lange Kreuzfahrtschiff »Aidasol« am Donnerstag in der HafenCity fest. Über kommende Gäste wird dagegen diskutiert: Mitte des Monats werden sechs Frachtschiffe aus Japan erwartet, die möglicherweise eine erhöhte radioaktive Belastung aufweisen. Der Hamburger Grünenvize Anjes Tjarks wies auf das »unkalkulierbare Risiko einer möglichen Kontamination« hin und forderte einen Notfallplan: »Wenn in zwei Wochen die ersten strahlenbelasteten Schiffe im Hamburger Hafen einlaufen wollen, muss klar sein, wie die Behörden damit umgehen.«

Die Hamburger Innenbehörde versammelt wöchentlich Vertreter von Hafenbehörde, Zoll und Flughafen, um ein Gesamtkonzept zu entwickeln. Der Zoll, der im Kampf gegen Atomschmuggel regelmäßig Messungen vornimmt, kündigte an, Feuerwehr oder Technisches Hilfswerk zu den Untersuchungen heranzuziehen. Der frisch ernannte ...

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