Giftmüll im Kalischacht

Initiative wehrt sich gegen Projekt bei Halle

  • Von Eva Mahnke
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Schon seit einigen Jahren wird in der Nähe von Halle (Saale) Giftmüll aus europäischen Müllverbrennungsanlagen in den Untergrund verbracht. Jetzt wehren sich Hallenser Bürger dagegen, dass es noch mehr wird.

Schon im vergangenen Sommer hatte die »Bürgerinitiative gegen eine Giftmüllregion Halle« Alarm geschlagen. Anlass war der Antrag der Grube Teutschenthal Sicherungs GmbH (GTS), direkt vor den Toren der Stadt eine neue Anlage zur Verbringung von giftigen Müllverbrennungsrückständen in alte Kali-Bergwerke zu errichten.

Die GTS ist als Bergwerkseigentümer für die Sicherung mehrerer sogenannter Grubenfelder zuständig. In der Vergangenheit, zuletzt 1996, war es in der Region wiederholt zu Gebirgsschlägen gekommen, bei denen Hohlräume im Bergwerk zusammenbrachen. Die Abbaukammern sollen deshalb möglichst schnell verfüllt werden. Seit Jahren schon verwendet die GTS hierzu auch giftige Filterstäube, um das Grubenfeld Teutschenthal zu verfüllen.

Filterstaub und Bindemittel

Nun möchte die GTS für ein weiteres Grubenfeld in Angersdorf eine sogenannte Dickstoffversatzanlage errichten, mit der die Filterstäube mit Sole aus dem Bergwerk und Bi...

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