Unermüdlicher Mahner

Der Antifaschist Fritz Bringmann ist tot

  • Von Dieter Hanisch
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Immer wieder hat er jungen Menschen von seinen Erlebnissen berichtet, »damit so etwas nie wieder passiert«. Fritz Bringmann, einst Insasse des KZ Neuengamme, engagierte sich bis ins hohe Alter – unter anderem in der »Amicale Internationale«, der Organisation ehemaliger Häftlinge.

Fritz Bringmann

Trauer um einen redlichen und geradlinigen Widerstandskämpfer: Fritz Bringmann hat 93-jährig seinen letzten Kampf verloren. In der Nacht vom 30. auf den 31. März hörte sein Herz im Krankenhaus von Neumünster auf zu schlagen.

Der gebürtige Lübecker wuchs mit sieben Geschwistern in einer sozialistischen Arbeiterfamilie auf. Weil er die Parole »Nieder mit Hitler« an ein Haus gemalt hatte, wurde er 1935 das erste Mal von der Gestapo festgenommen. Ab 1936 sperrte man ihn ins Konzentrationslager. Zunächst war er in Sachsenhausen, dann in Neuengamme inhaftiert. Im Frühjahr 1944 gelang ihm die Flucht, sieben Wochen später wurde er erneut verhaftet. Bis zur Befreiung vom Nationalsozialismus durch die Alliierten kerkerten ihn die Nazis dann in Bremen-Oslebshausen ein.

Höchste Auszeichnung

Nach Kriegsende baute Bringmann die FDJ in Lübeck auf und engagierte sich in der KPD. Viele Jah...

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