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Recht auf Selbstauskunft und Beschwerde

Neues Hinweis- und Infosystem (HIS) der Versicherungsbranche

Die Versicherungsbranche gestaltet ihre vielfach als »schwarze Liste« kritisierte Warnliste mit Kundendaten zu einer transparenten Auskunftei um. Start dieses neuen Hinweis- und Informationssystems – im Kürzel HIS genannt – war bereits am 1. April. Ziel ist den Versicherern zufolge die Stärkung von Datenschutz und Transparenz.

Was bezwecken die Versicherer mit der Datensammlung?
Mit der Warnliste will sich die Branche vor Betrug beim Abschluss von Versicherungen und im Schadensfall schützen. Den Versicherungen entsteht jährlich ein Schaden von rund vier Milliarden Euro, weil Kunden unwahre, unvollständige oder betrügerische Angaben machen oder notwendige Angaben verschweigen.

Was wird in die Datenbank eingetragen?
Die Versicherer können Versicherungsnehmer, Geschädigte, aber auch Zeugen an das Hinweis- und Informationssystem HIS melden, ebenso Objekte wie Gebäude oder Fahrzeuge. Derzeit umfasst die Sammlung neun Millionen Daten, davon allein fünf Millionen Daten von Fahrzeugen. Eingetragen werden beispielsweise Fälle von Versicherten, die in ungewöhnlich kurzer Zeit ungewöhnlich viele Schadensfälle melden, zum Beispiel bei einer Rechtssc...


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