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Ostdeutsche mit mehr Biss?

Erster Report zur zahnärztlichen Versorgung in Deutschland vorgestellt

  • Von Ulrike Henning
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Zahnbehandlungen gehören immer öfter in den Bereich privater Zuzahlungen. Gestern hat die Krankenversicherung Barmer GEK einen ersten Bericht zur Zahngesundheit vorgestellt.

Ostdeutsche gehen häufiger zum Zahnarzt und nehmen mehr prophylaktische Leistungen in Anspruch. So haben Sachsen und Thüringer pro Jahr durchschnittlich 2,4 Kontakte mit ihrem Dentisten, die Saarländer aber nur 1,8. Festgestellt wurden diese Zahlen im ersten Zahnreport der Krankenversicherung Barmer GEK, der sich auf Daten von mehr als acht Millionen Versicherten stützt. Einbezogen wurden dabei Angaben zu konservierenden, chirurgischen und Röntgenleistungen. Dazu zählen Füllungen, Wurzelbehandlungen und auch das Ziehen eines Zahnes. Erst in einem späteren Report sollen auch Leistungen in Bezug auf Parodontose, Zahnersatz und Kieferorthopädie ausgewertet werden. Der Zahnreport analysiert die Daten unter anderem nach Alter, Geschlecht, Region und Kosten.

Das Ost-West-Gefälle bei den in Anspruch genommenen zahnärztlichen Leistung ist nicht neu. Studienautor Thomas Schäfer vom Hannoveraner Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und ...


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