Caroline M. Buck 07.04.2011 / Kino und Film
Kino

Die große Chance

»The Fighter« von David O. Russell

Am Ende von »The Fighter« danken die beiden Männer, auf deren Lebensgeschichte dieser Spielfilm beruht, »den Leuten aus Hollywood«, die einen Film über ihre Lebensgeschichte gedreht haben. Auf der Veranda ihres Hauses sitzen sie da, der eine recht ernst, der andere eher albern. Und obwohl sie gar nicht (oder gar nicht mehr) so aussehen wie die beiden Darsteller, von denen sie im Film gespielt werden, weiß man sofort, wer da wer ist von den beiden. Denn man hat den Film ja schon gesehen, der ihre Lebensgeschichte darstellt. Und der kommt angenehm (pseudo-)dokumentarisch daher.

»The Fighter« ist ein Boxfilm, ein Film über eine Familie aus der Arbeiterschicht in einer verfallenden Industriestadt, in der viel Arbeit nicht mehr zu bekommen ist. Lowell, Massachusetts, ein paar Dutzend Kilometer nördlich von Boston, war bis vor etwa hundert Jahren ein Zentrum der US-Textilindustrie. Micky Ward (Mark Wahlberg) und Dicky Eklund (Christian Ba...

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