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Der Rubikon in der Euro-Krise

Linke Ökonomen warnen vor Schuldenschnitt

  • Von Kurt Stenger
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Linke Ökonomen fordern einen Kurswechsel der europäischen Politik, um die Schuldenspirale zu stoppen.

Erst Griechenland, dann Irland, jetzt ist Portugal an den Rand der Zahlungsunfähigkeit geraten und benötigt Hilfskredite. Kürzlich hatte der EU-Gipfel einen dauerhaften Rettungsmechanismus beschlossen, um ein solches Szenario zu vermeiden – offenbar erfolglos, wie das Hilfsgesuch Lissabons zeigt.

»Der Rettungsschirm ist gut, auch wegen seiner langfristigen Perspektive, er reicht aber nicht für eine Beruhigung«, sagt Gustav A. Horn, wissenschaftlicher Direktor des Institutes für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) in der DGB-nahen Hans-Böckler-Stiftung. Vielmehr gehe es um Maßnahmen, die einen »geordneten Entschuldungsprozess« der betroffenen Länder ermöglichen. Horn schlägt – wie andere – die Schaffung eines Europäischen Währungsfonds vor, der Euro-Bonds mit niedrigem Zinssatz für alle Mitgliedstaaten ausgeben müsste. Die Europ...


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