Katja Herzberg 08.04.2011 / Bewegung

Plötzliche Verhandlung

Tarifvertrag im Kino Babylon leicht verbessert

Seit im Kino Babylon am Berliner Rosa-Luxemburg-Platz ein Haustarifvertrag gilt, ist es still um die Belange der Beschäftigten geworden. Nach einem einjährigen Arbeitskampf schloss ver.di mit dem Geschäftsführer der Neuen Babylon GmbH, Timothy Grossman, zum 1. Januar 2010 einen Tarifvertrag, der hinter den Forderungen des Betriebsrats zurückblieb. Mit Verzögerungen wurde dieser nun nachverhandelt. Dennoch gilt in dem Filmtheater noch immer nicht der Flächentarifvertrag für Kinounternehmen.

Wie ver.di bekannt gab, besteht die wesentliche Verbesserung der Nachverhandlungen in höheren Nachtzuschlägen. Die 19 Beschäftigten des Kino Babylon erhalten ab 1. April statt 1,50 Euro pro Stunde 50 Prozent ihres Stundenlohns als Zuschlag. Zudem werde die zuschlagspflichtige...

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