PLATTENBAU

  • Von Michael Saager
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Vielleicht wird der Mut zur Lücke ja doch belohnt? Während ein Großteil der Popwelt beharrlich daran arbeitet, sämtliche Lücken in der Dramaturgie der Songs mit komprimierten Sounds zuzukleistern und alles plattzuträllern, setzt Musiker, Produzent und Sänger James Blake auf eine radikal andere Methode. Er arbeitet mit den Stilmitteln der Leere, der Stille; mit Pausen, Kerben und Lücken, die lang sind – aber niemals zu lang.

Der 22-jährige Londoner, der seit gut einem Jahr als Wonderboy des Post-Dubstep gehandelt wird und dessen Debüt »James Blake« von Mainstream-Hörern und »der Szene« mit gespannter Aufmerksamkeit erwartet wurde, weiß genau, was er tut: Er will, dass die Zeit stehenbleibt, will dramatische Dauer herstellen, eine Form von Spannung generieren, die ohne entsprechende Pausen nicht zu haben ist: Erst we...

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