Nachbeben richtet Schäden an Reaktoren an

Japan: Stromausfall in Kernkraftwerken / Radioaktives Wasser tritt aus Anlage Onagawa aus

  • Von Susanne Steffen, Tokio
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Das Nachbeben vom Donnerstag hat in Japan das Kernkraftwerk Onagawa beschädigt; es tritt radioaktives Wasser aus. Den Beschwichtigungen des Betreibers, es bestehe keine Gefahr, glauben viele Japaner nicht.

Knapp einen Monat nach dem verheerenden Erdbeben und dem Tsunami in Japan erschütterte am Donnerstag das bislang heftigste Nachbeben mit einer Stärke von 7,1 die Krisenregion. Vier Menschen wurden getötet und mindestens 140 weitere verletzt. Wieder fiel vielerorts der Strom aus. Auch die Atomanlagen im Katastrophengebiet waren zeitweise von der externen Stromversorgung abgeschnitten.

Zwar sind alle Anlagen seit dem Beben vom 11. März abgeschaltet, doch brauchen sie Strom, um die Brennelemente zu kühlen und ein Wiedereinsetzen der nuklearen Kettenreaktion zu verhindern. In den Atomkraftwerken Onagawa und Higashidori (beide in der Präfektur Aomori) fielen die Kühlsysteme der Abklingbecken für abgebrannte Brennstäbe für etwa eine Stunde beziehungsweise 20 Minuten aus. Die japanische Atomaufsicht teilte jedoch mit, die Temperatur in den Becken sei kaum gestiegen. Im AKW Onagawa wurden drei von vier Stromleitungen zerstört, inzwischen ko...

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