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Neugier und Nutzen

Die Leibniz-Sozietät erinnerte an den ersten Menschen im All

  • Von Karlen Vesper
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

50 Jahre bemannte Weltraumfahrt feierte die Leibniz-Sozietät mit einer Festsitzung in Berlin. Dr. Sigmund Jähn, der erste Deutsche im All, wurde als erstes Ehrenmitglied in die Gelehrtengesellschaft aufgenommen.

Es war ihm anzumerken: Er freute sich ehrlich, als Dieter B. Herrmann, Präsident der Leibniz-Sozietät, ihm die Urkunde überreichte. Obwohl mit Auszeichnungen seit seinem Flug ins All 1978 reichlich bedacht, empfindet Sigmund Jähn, wie er das professorale Publikum wissen ließ, »diese akademische Ehre, zu der ich nicht wie Sie auf geradem Weg, sondern über den Umweg Weltall gekommen bin, als etwas ganz Besonderes«.

Auch wenn Jähn der Stargast war, im Mittelpunkt der Festsitzung stand Gagarins Flug am 12. April 1961, mit dem »die Ära der bemannten Raumfahrt begann und sich ein alter Menschheitstraum erfüllte«, so eingangs Herrmann. Millionen Menschen weltweit bejubelten Gagarin und die Sowjetunion rühmte den »Genius des Sowjetvolkes«, der einen neuerlichen Triumph im Wettlauf der Systeme und Supermächte einbrachte. »Wir wissen heute jedoch, welche ernsthaften Risiken bestanden«, merkte der langjährige Direktor der Archenhold-Sternwart...


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