Angekommen in Deutschland

Nürnbergs Almog Cohen ist der einzige jüdische Bundesligafußballer

  • Von Christoph Ruf
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Almog Cohen träumte schon als Kind in Israel davon, in der Fußball-Bundesliga zu spielen. Beim 1. FC Nürnberg ist der Mittelfeldspieler nun Publikumsliebling. Das aber ist nicht der Grund für sein überraschend positives Deutschlandbild.

Almog Cohen hätte gewarnt sein müssen. »Was du hier machst«, hatte ihm sein Förderer bei Maccabi Netanya gesagt, »ist nicht mal zehn Prozent von dem, was du in Deutschland machen müsstest.« Lothar Matthäus sollte Recht behalten. Das Training in Nürnberg fand Cohen anfangs unheimlich hart. Und er wunderte sich, dass zu ganz normalen Ligaspielen über 40 000 Menschen in die Stadien strömen – in Netanya war man froh, wenn ein Zehntel kam.

Dabei war der 23-Jährige in seiner Heimat ein Star. Mit zarten 18 Jahren war Cohen Mannschaftskapitän. Als er im Teenageralter ins Jugendinternat von Maccabi kam, zogen die Eltern und die vier Geschwister mit ihm von Be´er Scheva an die Küste. Und nun war er in Franken gelandet, weil ihm ausgerechnet Matthäus, der bei den Club-Fans so beliebt ist wie eine 0:5-Klatsche von den Bayern, den Verein ans Herz gelegt hatte.

Matthäus' Empfehlung sollte sich als die richtige erweisen. Nach einer Anlaufphas...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 677 Wörter (4224 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.