Bildhauerin Matschinsky-Denninghoff tot

(dpa). Brigitte Matschinsky-Denninghoff, die mit ihrem Mann Martin Matschinsky monumentale Stahlskulpturen für deutsche Innenstädte schuf, ist tot. Die einstige Assistentin der Bildhauer Henry Moore und Antoine Pevsner starb bereits am Montag im Alter von 87 Jahren, wie die Berlinische Galerie am Mittwoch mitteilte.

Die 1923 in Berlin geborene Bildhauerin und Grafikerin gründete einst in München die Künstlergruppe ZEN 49. Zu den bekanntesten Werken der Matschinsky-Denninghoffs gehört die vierteilige, die Berliner Tauentzienstraße überwölbende Skulptur aus Stahlröhren. Werke des Ehepaars stehen unter anderem auch in Heidelberg, Kiel, Marl und Augsburg.

Martin und Brigitte Matschinsky-Denninghoff lernten sich am Darmstädter Experimentiertheater von Gustav Rudolf Sellner kennen und begannen 1955 gemeinsam zu arbeiten. Den Durchbruch erlebten sie 1959 auf der Documenta in Kassel.

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