Erstes Containerschiff aus Japan erreicht Hamburg

Innensenator gibt Entwarnung / Expertenkommission präsentiert Handlungsleitfaden

  • Von Susann Witt-Stahl
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

In Hamburg ist das erstes Containerschiff aus dem Atomkatastrophen-Gebiet eingetroffen. Hamburgs Innensenator Michael Neumann (SPD) gibt Entwarnung.

Die »MOL Majesty« aus Tokio erreichte am Dienstagabend planmäßig das Terminal Altenwerder im Hamburger Hafen. Sie entlud 2000 Container und ist bereits wieder in See gestochen. Für die Behörden gab es keinen Grund zur Sorge: Das Schiff hatte die Krisenregion bereits verlassen, bevor radioaktive Substanzen aus dem Atomreaktor Fukushima entwichen waren. Messungen der Reederei an Bord haben 0,1 bis 0,15 Mikrosievert pro Stunde ergeben – ein normaler Wert, der der natürlichen Strahlung entspricht.

Entwarnung könne voraussichtlich auch für alle anderen Schiffe – jährlich sind es rund 300 – gegeben werden, die die Hansestadt aus Japan ansteuern. Die Gefahr sei »sehr, sehr gering«, sagt Innensenator Neumann. Der Hauptgrund für seine Einschätzung: Alle Schiffe aus der Region würden, bevor sie in die Elbe fahren, mindestens sechs andere Häfen mit hohem ...


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