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Die Kinder des Sommers lauschen der Musik

Festivals sind zur festen Einnahmequelle für Künstler geworden

  • Von Christoph Nitz
  • Lesedauer: ca. 4.0 Min.
»Funky Claude« – Claude Nobs eröffnet das Montreux Festival

Eine beliebte Kaffee-Werbung spielt mit dem Klischee der »wilden« 1969er: Nachdem die Enkelin erzählt, dass bei einem Konzert ihre Kleider völlig verdreckt seien, gesteht die Oma, dieses Malheur sei ihr selbst nie passiert: »Wir trugen keine Kleider.«

Musikfestivals wie »Woodstock« trugen zum positiven Bild der Hippie-Ära bei, das von den Rolling Stones als Westküsten-Pendant geplante »Altamont-Festival« zerstörte die Illusion des »Sommer der Liebe« mit Bildern eines organisatorischen Desasters – dem mindestens drei Menschen zum Opfer fielen – und der Messerstecherei, bei der Meredith Hunter zu Tode kam. Seither hat sich aber nichts an der Attraktivität von Musikevents im Freien geändert.

David Bowie setzte 1970 dem ersten Boom dieser Festivals ein Denkmal mit dem Song »Memory of a free festival«, dessen Zeilen

»The Children of the summer's end / Gathered in the dampened grass / We played Our songs and felt the London sky /

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