Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

Ein Fahrrad namens NaWaRo

In Berlin proben Studenten der TU die Rohstoffwende in eine gräserne Zukunft - beim Bamboo-Bike-Projekt

  • Von Wolfgang Hübner
  • Lesedauer: ca. 6.5 Min.
Unternehmen Bamboo Bike: Viel mehr als ein paar Stahlrohrenden bleibt nicht vom alten Fahrradrahmen...

Der Schreck ist kurz, aber heftig: »Wem fehlt dieses Rohr?« ruft Thomas Finger und hält ein Stück Bambus in die Höhe. Fünf Köpfe schnellen herum. Bloß das nicht, denkt jeder. Es wäre ein Fiasko; zwei Tage Arbeit umsonst. »Ach so«, brummelt Finger, »das ist Abfall, hier ist ja ein Riss drin.« Er legt das Rohr weg und grinst. Kleiner Scherz am Rande. Die fünf Bastler atmen auf und widmen sich wieder ihrem Wochenendjob.

In einem Hinterhofkeller im Berliner Stadtteil Wedding werden Fahrräder gebaut. Nicht mit dem Schweißgerät, sondern mit Säge und Kleber. Bambus lässt sich nicht schweißen, aber Bambus, davon ist Thomas Finger überzeugt, hat eine große Zukunft. Um das zu demonstrieren, braucht er etwas, was man kennt und versteht – es lief wohl ziemlich zwangsläufig auf das Fahrrad hinaus. Finger lädt zu Workshops ein, in denen sich jeder, der Lust dazu hat, ein Fahrrad bauen kann, dessen Rahmen aus Bambusrohren besteht.

Fünf Neugieri...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.