Hagen Jung 18.04.2011 / Inland

Statt Abschiebung den Tod gewählt?

Suizid eines Flüchtlings in Niedersachsen

Ihm drohte die Abschiebung nach Nepal. Er musste befürchten, sein in Deutschland geborenes Kind nie wieder zu sehen. Ihn erdrückten die Zustände im umstrittenen Lager Meinersen: den Asylbewerber Shambu Lama, der sich am 1. März 2011 verzweifelt in Gifhorn vor einen Zug warf. »Trieben Behörden den Flüchtling in den Tod?«, wollte die Linksfraktion im niedersächsischen Landtag jetzt von der Landesregierung wissen.

»Die Weiterfahrt verzögert sich wegen eines Notarzteinsatzes…«: So oder ähnlich sachlich, den wahren Grund verschleiernd, tönt es aus den Lautsprechern der Personenzüge, wenn ein Mensch auf den Schienen den Freitod gewählt hat. Ebenso sachlich und amtskorrekt klingt das Schreiben, mit dem Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann (CDU) die Anfrage der LINKEN zum Sterben des 40-jährigen Shambu Lama beantwortet hat.

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